Multimorbide Patienten

Ausgangslage

 

DRG`s und Demographie erfordern neue Modelle, um die Betroffenen qualitätsgesichert durch die einzelnen Sektoren zu leiten

Patient hat einen Rechtsanspruch auf Versorgungsmanagement nach § 11 Abs. 4 SGB V,

SGB V verpflichtet LE für eine sachgerechte Anschlussversorgung zu sorgen, und sich gegenseitig Informationen zu übermitteln

Fragmentierung des LE Marktes verhindert qualitätskontrollierte Überleitung, Kontakt zum Patienten endet mit Verlassen der Klinik

 

Ziele

 

funktionierendes Kommunikationsmanagement als Basis für den Erfolg der Behandlung

Sicherung der Versorgungskontinuität durch abgestimmte, einrichtungsübergreifende Behandlungsschemata

Wirksamkeit der Aktionen wird messbar gemacht

 

Vorgehensweise

 

Regelung der Zusammenarbeit aller beteiligten Sektoren schaffen durch Organigramme / Ablaufdiagramme

Orientierung am Expertenstandard Entlassmanagement in der Pflege als Leitlinie

after care management zur Qualitätssicherung (Über Fehl- Unterversorgungen, Patientenzufriedenheit, Kosten)

 

Weitere Elemente

 

Expertengruppe verantwortet Auswertungen (Abstand von WE, Häufigkeit von WE, (Begleit) – diagnosen.)

Netzwerk mit regionalem Charakter, auf freiwilliger Basis und von unten, zur Überwindung sektoraler Barrieren

neutrale Behandlungskoordinatoren regeln das Zusammenspiel aller Beteiligten für eine qualitätskontrollierte Nachversorgung

klinikzugehöriger Experte organisiert Überleitung je nach Bedarf (Bogen, screening assessment zur Risikobewertung)

 

Information und Fortbildung

 

Ergebnisse werden regelmäßig veröffentlicht (Newsletter, Kongresse.), Verfahren werden laufend evaluiert

Organisation von Aus- Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen

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